Seit 800 Jahren schmückt der Traditionsbetrieb das Zentrum von Sterzing. Das engagierte Team, rund um Hotel-Direktorin Sofia Pertoll und den Restaurantführern Thomas und Peter Stuefer, erschuf aus dem ehrwürdigen Gebäude, das seit über 500 Jahren für Gastlichkeit steht, einen ebenso zukunftsweisenden wie einladenden Gastbetrieb.
Hotel Schwarzer Adler - wo Historie und Moderne verschmelzen
Bereits beim Anblick des Hotels Schwarzer Adler in Sterzing schwelgt man in Urlaubsstimmung.
Die Blumen, die den Eingang des historischen Gebäudes flankieren, stehen in voller Blüte. Das Klimpern kleiner Löffel in den Espressi der Gäste des Restaurants Schwarzer Adler am Stadtplatz erfüllt die Luft und nur wenige Meter entfernt, erhebt sich das Wahrzeichen der alpinen Stadt - der 46 Meter hohe Zwölferturm.
Die jahrhundertelange Geschichte, die das denkmalgeschützte Haus aufweist, lässt sich noch erahnen, wenn man die liebevoll dekorierten Podeste zur Rezeption emporsteigt.
Der dezente Brunnen, dessen leises Plätschern das Einchecken untermalt, ist nur eines vieler Details, auf die während der dreijährigen Renovierungszeit geachtet wurde.
„Diese Arbeit war ebenso herausfordernd wie erfüllend", schildert Hoteldirektorin Sofia Pertoll. Galt es doch den Charme der Jahrhunderte mit dem Komfort und den Innovationen der Moderne zu verschmelzen.
Der Aufwand hat sich gelohnt.
Gäste der vier Zimmer und 24 Studios des 4-Stern-Hotels, das unter anderem mit seiner optimalen Lage an der Flaniermeile punktet, scheinen sich rundum wohlzufühlen.
„Vor 500 Jahren wurde ein Teil des Gebäudes als Fuhrmanns-Gaststätte genutzt", schildert die Italienerin. Es etablierte sich zum 4-Stern-Hotel, einem Begegnungsort für Reisende, der weit über die Grenzen bekannt war.
Hier wurde gelacht, genossen, gefeilscht und gelebt. Heute präsentiert sich der Schwarze Adler als Oase der Ruhe, inmitten der pulsierenden Fuggerstadt.
From farm to beer
Auf dem Weg zu den Zimmern fällt es nicht nur Historikern und Architekten schwer, sich an all den Details sattzusehen.
Vom opulenten gold-schwarzen Luster, der das knapp acht Meter hohe Foyer veredelt, über die Sammlung antiker Wanduhren bis hin zum einstigen Dachstuhl, der heute als weiß getünchtes Deckenelement in den Flur, der zu den mit eigenen Saunen ausgestatteten Suiten führt, integriert ist.
Kaum gleitet die Zimmertüre auf, fällt ein Teil der Last des Alltags von den Besuchern ab.
Das elegante, schwarz-graue Interieur wird von praktischen Helfern, wie Mikrowelle und Kaffeemaschine, abgerundet.
„Bei der Ausstattung der Zimmer und Suiten achteten wir darauf natürliche Materialien regionaler Hersteller zu verwenden", beschreibt die Hoteldirektorin.
Bereits beim Blick auf das Badezimmer, erkennt man im Hintergrund die private Sauna, das Highlight des Big Studio Wellness, die ausschließlich den Gästen dieses Zimmers zur Verfügung steht.
In den Wellness und Relax Spaces gibt es Saunen und einen Ruhebereich für alle Gäste. Wie so viele der geschichtsträchtigen Zimmer war hier Liebe zum Detail gefragt, um einen von den Jahren gezeichneten Abstellraum in einem knapp acht Meter hohen Lichthof in eine hochmoderne finnische Glaskubus-Sauna zu verwandeln.
Nach dem Schwitzen im Dampfbad, dem Kalt-Warm-Wasserspiel in der Erlebnisdusche oder den gesunden Snacks und Tees kann die Seele im Ruheraum im oberen Stockwerk regenerieren.
Dem Philosophen Georg Friedrich Hegel wird nachgesagt, er sei zum Schluss gekommen, dass die Grundzutaten für gutes Essen aus Liebe und Wissen bestehen.
Dieses Credo setzen die Brüder Peter und Thomas Stuefer im Restaurant Schwarzer Adler am Stadtplatz exzellent um.
Kaum zu glauben, dass sich in diesen Räumen einst Stallungen befanden und lediglich Heu kredenzt wurde.
Heute hingegen - ob auf der sonnengefluteten Terrasse oder im geschmackvoll eingerichteten Lokal - wird hier kulinarische Vielfalt gelebt. Von Antipasti über Tagliatelle mit Schwertfisch bis hin zur neapolitanischen Pizza.


Zu guter Letzt besticht das Hotel durch seine Lage, die nicht besser sein könnte. Rund sechs Gehminuten entfernt befindet die die Talstation des 2189 Meter hohen Rosskopf: Dem Ziel für Wanderer, Biker und Skifahrer.
Kaum weiter entfernt liegt der Bahnhof. Wer lieber mit dem Auto anreist, bucht am besten einen Stellplatz am Haus oder auf dem zweiten Parkplatzgelände gleich mit dazu.
So lässt es sich leben!
Egal ob man den Abend lieber auf dem Balkon oder mit Blick auf den Platz der nördlichsten Stadt Italiens ausklingen lässt: Die Berge im Hintergrund sind garantiert.
