So einfach macht eine
App Mobilität
Mit wegfinder geht niemand verloren
Um ins Büro zu kommen, hat er natürlich ein öffentliches Verkehrsmittel benützt - die Tramlinie 1 vom Claudiaplatz in die IVB-Zentrale im Innsbrucker Stadtteil Wilten. „Ich fahre fast ausschließlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Stadtrad“, schildert er. Das passt zu seinem Job, denn Franz Kurz ist nicht nur Kunde der Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) sondern auch deren Marketingleiter.
Der IVB-Angestellte hat ein neues Tool, das er immer bei sich hat: die wegfinder-App auf seinem Smartphone. Sie hilft ihm, alle Mobilitätsangebote in Österreich und besonders in Innsbruck und Tirol zu checken. „Mit wegfinder habe ich Zugang zu allen Mobilitätsangeboten, nicht nur zu Bahn, Bus oder Tram, sondern auch zum Stadtrad, zu E-Scootern oder zu Carsharing“, zählt Kurz auf. Fahrgästen stehen damit Mobilitätsservices von der ersten bis zur letzten Meile offen. Man sucht, bucht und bezahlt in einer App und braucht beispielsweise, wenn man mit dem Stadtrad fahren will, nicht die App zu wechseln.
Zugang zu allen Mobilitätsangeboten
From farm to beer
Und einfach zu bedienen ist wegfinder auch. Nutzer:innen brauchen auf den Abfahrtsmonitor des IVB-Scout nicht zu verzichten, dessen Funktionen wurden in die neue App integriert und zeigen Echtzeitabfahrtszeiten von Bus, Tram und Nightliner an. „Und ich kann meine Lieblingslinien mit meinen bevorzugten Haltestellen wählen. Da werden dann auf der Startseite die nächsten drei Abfahrten inklusive möglicher Verzögerungen angezeigt“, erklärt der Marketingleiter. Ebenso zeigt die Karte der App an, wo sich Haltestellen, Stadtradstationen und Scooter befinden. Kurz tippt aufs Display seines Handys und schon poppt die Karte auf.
Franz Kurz, Marketingleiter IVB
„Ich kann meine Lieblingslinien mit meinen bevorzugten Haltestellen wählen. Da werden dann auf der Startseite die nächsten drei Abfahrten inklusive möglicher Verzögerungen angezeigt.“
Damit sich die Nutzer:innen wirklich heimisch fühlen, gibt es je nach Standort die passende Kulisse auf der App als Hintergrund dazu: in Innsbruck den Patscherkofel oder das Goldene Dachl. „Auch die Fahrzeuge sind in Innsbruck im Design der IVB gehalten und in der Region im Design des VVT“, sagt Kurz. Das schafft eine stärkere Identifikation mit der App.
Natürlich kann auch eine Route von A nach B gesucht und gebucht werden. Marketingleiter Kurz demonstriert, wie es funktioniert: Da zeigt der wegfinder, was er kann. So wird, wenn die Ortungsfunktion eingeschalten ist, das volle Mobilitätsangebot präsentiert. Sofort weiß die Nutzerin oder der Nutzer, wo das nächste Stadtrad oder der nächste Scooter steht, wann, wo der Bus Richtung gewünschtem Ziel fährt. Zur Bushaltestelle, zum Stadtrad und zum Scooter ist es gleich weit, man hat die Qual der Wahl. Kurz entscheidet sich fürs Stadtrad. „Ich fahre gerne und häufig mit dem Stadtrad in die Innenstadt zu Terminen“, erzählt er. Mit der App scannt er einfach den QR-Code am Fahrrad und los geht’s.
Einfach QR Code scannen
Überhaupt: Bierol geht gerne Wege, die moderne Konzepte mit Bestehendem kombinieren. Sei es die Neuinterpretation von klassischen Bierstilen wie dem Lagerbier oder dem Zwickl mit dem Design von regionalen Künstlern oder aber Biere, die mit Hefen vergoren sind, die auch schon früher in landwirtschaftlichen oder international gesagt Farmhouse-Bieren Verwendung fanden. Nur sind sie hier in Tirol noch nicht ganz so bekannt.
Franz Kurz, Marketingleiter IVB
„Ich fahre gerne und häufig mit dem Stadtrad in die Innenstadt zu Terminen.“
Bezahlt werden die Tickets bzw. Buchungen per Kreditkarte, die im Profil hinterlegt werden kann, ebenso wie das KlimaTicket oder Ermäßigungskarten. „KlimaTicketbesitzer:innen erhalten beispielsweise einen Rabatt für den Stadtrad-Vorteilstarif. Student:innen können dank einer Kooperation mit der Österreichischen Hochschüler_innenschaft die erste halbe Stunde kostenlos mit dem Rad fahren, genauso wie die Mitarbeiter:innen unserer zahlreichen Kooperationsbetriebe“, hebt Kurz hervor.
Bezahlen und Klimaticket
Es gibt auch einen Filter der Verkehrsmodi. So kann man sich zum Beispiel nur Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel in der Umgebung auf der Karte anzeigen lassen. Die gleiche Funktion gibt es auch für E-Scooter, Fahrräder oder Carsharing. Eine praktische Funktion, um Verkehrsmittel zu entdecken, die man vielleicht selten oder nie nützt. Franz Kurz fährt nicht sehr häufig Scooter. „Einmal war kein Stadtrad an der Station in der Nähe der Firma und ich musste in zehn Minuten in der Innenstadt bei einem Termin sein. Also habe ich den nächsten Scooter mit der Filterfunktion gesucht und war so gerade noch pünktlich“, erinnert er sich.
wegfinder funktioniert in ganz Österreich. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern – der ÖBB-Tochter iMobility, dem Verkehrsverbund Tirol und dem Oberösterreichischen Verkehrsverbund – wird die App weiterentwickelt. „Es spart Ressourcen, wenn nicht jedes Unternehmen eine eigene App entwickeln muss“, sagt Kurz. Für die nahe Zukunft ist die Integration des RegioFlink, dem On-Demand-Shuttle des VVT, und der VVT-Radboxen geplant. Das Angebot soll sukzessive ausgebaut werden.
Jetzt muss Franz Kurz noch schnell eine E-Mail beantworten, bevor der nächste Termin wartet. Ein Blick auf wegfinder zeigt: 10 Minuten hat er Zeit für die Mail, dann fährt die Tram ihn pünktlich hin.
Weitere Informationen unter wegfinder.at
Wegfinder kann sowohl für Android- als auch iOS-Geräte kostenlos in den jeweiligen App-Stores heruntergeladen werden: