Ein Unternehmen, vier Männer, vier Karrieren
Wenn ein Funke beruflich zündet
Nach einer Schnupperwoche und einem Aufnahmetest begann vor einem Vierteljahrhundert für Haaser die Lehrzeit. Mit dem Gesellenbrief der Elektrotechnik wechselte er damals in die Störungsabteilung. Ein etwas irreführender Name. „Das ist ein Überbegriff für viele Aufgaben: Angefangen von Elektroinstallationen für kleine Wohnungen bis hin zur Suche nach Störungen in der Elektrotechnik von großen Gebäuden“, erklärt Haaser. Auch Großbaustellen oder Hotelumbauten, für die man nur wenig Zeit hatte, leitete er. „Mit 20 Mitarbeitern habe ich so 50 Zimmer in acht Wochen umgebaut. Da ging es ziemlich zur Sache.“
Großbaustellen und Hotelumbauten
Vor 25 Jahren hatte Christoph Haaser das erste Mal Kontakt mit Fiegl+Spielberger. Damals startete er in der sogenannten Starkstromabteilung seine Lehre als Elektroinstallationstechniker. Er war 15 Jahre alt und das Tiroler Elektrotechnik-Unternehmen hatte etwa 180 Mitarbeiter. Inzwischen leitet Christoph Haaser die Abteilung Photovoltaik und auch Fiegl+Spielberger hat sich weiterentwickelt - neue Abteilungen und neue Mitarbeiter:innen sind hinzugekommen, insgesamt sind es nun rund 600.
Vor etwa 10 Jahren absolvierte er dann, als Baustein für seine berufliche Weiterentwicklung, die Ausbildung zum Elektromeister. Als Projektleiter wechselte er vor sechs Jahren in die Photovoltaikabteilung. Da durfte eine Ausbildung zum zertifizierten Photovoltaiker nicht fehlen. Das Know-how von Haaser ist mit jeder Station bei Fiegl+Spielberger mitgewachsen und hat sich somit kontinuierlich erweitert.
In der Photovoltaikabteilung betreute er kleine Projekte wie Insel- oder Privatanlagen. Mit seiner Erfahrung wurden auch die von ihm verwirklichten Anlagen immer größer.

Allen voran die Photovoltaikanlage auf dem Logistik- und Motorsportgebäude von KTM in Munderfing (Oberösterreich). Das Dach hat gigantische Ausmaße: Es ist 330 Meter lang und 130 Meter breit. „10.000 Module haben wir dort montiert. Am aufwändigsten war die Logistik - wie kriegen wir die Module aufs Dach, da wir den laufenden Betrieb von KTM nicht stören durften“, erzählt Haaser. Die Photovoltaikanlage hat eine Leistung von 4 Megawatt, damit könnte man 800 Haushalte mit Strom versorgen.
10.000 PV-Module
From farm to beer
Allen voran die Photovoltaikanlage auf dem Logistik- und Motorsportgebäude von KTM in Munderfing (Oberösterreich). Das Dach hat gigantische Ausmaße: Es ist 330 Meter lang und 130 Meter breit. „10.000 Module haben wir dort montiert. Am aufwändigsten war die Logistik - wie kriegen wir die Module aufs Dach, da wir den laufenden Betrieb von KTM nicht stören durften“, erzählt Haaser. Die Photovoltaikanlage hat eine Leistung von 4 Megawatt, damit könnte man 800 Haushalte mit Strom versorgen.
Christoph Haaser, Abteilungsleiter Photovoltaik
„Als ich vor drei Jahren vor der Entscheidung stand, die Abteilung Photovoltaik zu leiten, war ich mir der Chance, aber auch der Verantwortung, die ich hier übernehme, bewusst und ich habe mir das damals auch sehr gut überlegt."
Vor etwa drei Jahren übernahm Christoph Haaser die Leitung der Photovoltaikabteilung. „Als ich vor dieser Entscheidung stand, war ich mir der Verantwortung, die ich hier übernehme, bewusst und ich habe mir das damals auch sehr gut und gründlich überlegt“, erinnert er sich. Seine Entscheidung bereut Haaser bisher nicht, obwohl sich seine Arbeit verändert hat. Saß er früher als Projektleiter nur 60 Prozent seiner Arbeitszeit im Büro, so sind es jetzt 95 Prozent. Er führt Vergabeverhandlungen mit Kunden und 23 Mitarbeiter: innen, zusätzlich gibt es Leasingpersonal und Montagefirmen.
Für die Anliegen seiner Mitarbeiter:innen hat er immer ein offenes Ohr. So wie er es selbst seit 25 Jahren in der Firma gewohnt ist. „Hier herrscht eine sehr familiäre Atmosphäre. Es gilt das Prinzip der offenen Bürotür“, lobt er und ergänzt: „Obwohl wir eine große Firma sind, ist die Hierarchie flach.“
Diese offene Firmenkultur gab es schon vor 25 Jahren. Noch nicht gegeben hat es damals den Lehrlingsübungsraum, in dem Auszubildende ihre Fähigkeiten trainieren können. Gerade Elektrotechnik ist kein einfacher Lehrberuf. So können die Lehrlinge sich an Klingel- und Gegensprechanlagen probieren. Es gibt auch Fluchtwegsteuerungen, Kreuzschaltungen, Steuerungen für Smart-Home und Ampelschaltungen, die von den Auszubildenden zu Trainingszwecken in der Praxis erprobt werden können. Der Berufsschullehrer kommt – als Service – einmal in der Woche für den Theorieunterricht in die Firma. „So sind auch die Lehrabschlüsse viel besser geworden“, schildert Haaser.
Lehrlingsübungsraum
Überhaupt: Bierol geht gerne Wege, die moderne Konzepte mit Bestehendem kombinieren. Sei es die Neuinterpretation von klassischen Bierstilen wie dem Lagerbier oder dem Zwickl mit dem Design von regionalen Künstlern oder aber Biere, die mit Hefen vergoren sind, die auch schon früher in landwirtschaftlichen oder international gesagt Farmhouse-Bieren Verwendung fanden. Nur sind sie hier in Tirol noch nicht ganz so bekannt.
Faszination technischer Beruf
Stolz ist Lukas Steiner, dass er aktuell ein absolutes Prestigeprojekt betreut: Der Neubau eines namhaften und renommierten Tiroler Unternehmens in der Innsbrucker Innenstadt. „Ein Holzhochhaus auf dem neuesten Stand der Technik“, schwärmt der Obermonteur. Mit seiner 10-köpfigen Mannschaft finalisiert er derzeit die Elektrotechnik des Gebäudes im sechsten und siebten Stock. „In Spitzenzeiten waren wir zwanzig Techniker bei diesem Projekt.“
Prestigeprojekt Holzhochhaus
„Keine Baustelle ist gleich, man hat immer wieder mit neuen Menschen zu tun. Und die Technik entwickelt sich immer weiter, dadurch muss man am Puls der Zeit bleiben“, beschreibt Lukas Steiner seine Arbeit bei Fiegl+Spielberger. Der Obermonteur in der Starkstromabteilung schätzt die Abwechslung in seiner Abteilung. „Es ist ein breites Spektrum, das wir betreuen. Bei uns laufen auf der Baustelle die losen Fäden zusammen.“ Die Starkstromabteilung in Innsbruck ist der größte Bereich bei Fiegl+Spielberger. In dieser Fachabteilung sind etwa 260 Mitarbeiter beschäftigt. „Wir machen die ganzen Elektroinstallationen, ziehen Kabel, bauen Trassen, schließen Verteiler an und noch vieles mehr“, gibt der Elektrotechniker Einblick.
Christoph Haaser, Abteilungsleiter Photovoltaik
„VIDEO."
Lukas Steiner, Obermonteur
„Nach einem Jahr habe ich gemerkt, die HAK ist nicht das meine. Ich schnupperte bei Fiegl+Spielberger, der Beruf des Elektrotechnikers gefiel mir auf Anhieb."
Ursprünglich wollte Lukas Steiner gar nicht Elektrotechniker werden. Die Handelsakademie war seine erste Wahl und nicht die Lehre. „Doch nach einem Jahr habe ich gemerkt, die HAK ist nicht das Meine.“ Er schnupperte bei einigen Firmen, bei Fiegl+Spielberger blieb er hängen: „Mir hat der technische Beruf gefallen und die Rahmenbedingungen, die Kollegen und die Kameradschaft.
Überhaupt: Bierol geht gerne Wege, die moderne Konzepte mit Bestehendem kombinieren. Sei es die Neuinterpretation von klassischen Bierstilen wie dem Lagerbier oder dem Zwickl mit dem Design von regionalen Künstlern oder aber Biere, die mit Hefen vergoren sind, die auch schon früher in landwirtschaftlichen oder international gesagt Farmhouse-Bieren Verwendung fanden. Nur sind sie hier in Tirol noch nicht ganz so bekannt.
Mit Ausdauer zum Traumberuf
Mehrere Umwege musste Fabio Wippernig beruflich gehen, bis er seinen Traumberuf IT-Techniker ausüben konnte. Schon 2015 suchte er einen Ausbildungsplatz als EDV-Techniker, fand jedoch keinen. Also entschloss er sich eine Lehre als Elektrotechniker mit Gebäude- und Gebäudeleittechnik zu machen. Der Ausbildungsbetrieb seiner Wahl: Fiegl+Spielberger. „Ich dachte mir, da achten die Kollegen auf die Lehrlinge, da stimmt die Ausbildung. Zudem haben sie einen Lehrlingsübungsraum“, schildert Fabio Wippernig seine Überlegungen. Er absolvierte dort die vierjährige Ausbildung. „Neben meiner Lehre habe ich mich in der Freizeit viel mit Computern beschäftigt.“ Seinen Wunsch IT-Techniker zu werden, hat er nie aus den Augen verloren. Schließlich ergab sich die Möglichkeit in die Abteilung Telekommunikation zu wechseln. Drei Jahre arbeitete er dort als Telefontechniker.
Fabio Wippernig, IT-Techniker
„Neben meiner Lehre habe ich mich in der Freizeit viel mit Computern beschäftigt."
Strategisch war das keine schlechte Entscheidung, denn zur Telefonie gehört die ComSystems, die EDV-Lösungen für Kunden anbietet. „Dort durfte ich ab und zu aushelfen, richtete PCs ein und setzte unter anderem Firewalls auf.“ Dabei wurde sein Wunsch immer größer, sein ursprüngliches Berufsziel IT-Techniker zu erreichen. Mit der Unterstützung der Abteilung Personalentwicklung schaffte er den Sprung in die interne IT-Abteilung. Seit März arbeitet Fabio Wippernig dort. Dass es neun Jahre gedauert hat, bis er seinen Traumberuf erreichen konnte, bereut er nicht. „Man braucht Durchhaltevermögen, mir gefällt es hier super.“ IT-Know-how hat er sich privat und bei Fiegl+Spielberger aneignen können. Nun ist er im ganzen Haus in Sachen IT unterwegs: „Wir kümmern uns im Großen und Ganzen um alles, was ein Display hat.“ Natürlich geht es auch um IT-Sicherheit, Zugänge freischalten, die Behebung von Software-Problemen und vieles mehr.
Überhaupt: Bierol geht gerne Wege, die moderne Konzepte mit Bestehendem kombinieren. Sei es die Neuinterpretation von klassischen Bierstilen wie dem Lagerbier oder dem Zwickl mit dem Design von regionalen Künstlern oder aber Biere, die mit Hefen vergoren sind, die auch schon früher in landwirtschaftlichen oder international gesagt Farmhouse-Bieren Verwendung fanden. Nur sind sie hier in Tirol noch nicht ganz so bekannt.
Arbeiten in entspannter Atmosphäre
Es war das Bewerbungsgespräch, das bei Manuel Kofler mit den Ausschlag gab, eine Stelle bei Fiegl+Spielberger anzunehmen. „Wir haben einfach nur Kaffee getrunken und ein bisschen geredet, was ich zuvor alles gemacht habe.“ Die entspannte Atmosphäre hat Kofler gefallen. Der gelernte Mechatroniker schnupperte zwei Tage und startete in der Abteilung Brandmeldetechnik durch.
„Von Anfang an hat mir die familiäre Zusammenarbeit hier gefallen“, betont Manuel Kofler sechs Jahre später. Der Arbeitsort, die Innsbrucker Zentrale von Fiegl+Spielberger, liegt für ihn optimal, er wohnt in Sistrans. „Ich pendle nur 15 Minuten“, schildert er. Doch dann geht es meist ab ins Unterland, denn dort muss er Brandmeldeanlagen warten, in Betrieb nehmen oder Störungen beheben.
Manuel Kofler, Elektroniker
„Bei der Kontrolle der Brandschutzanlagen muss ich jeden Melder auslösen und kontrollieren, ob der Brandschutzplan stimmt."
„Bei der Kontrolle der Brandschutzanlagen muss ich jeden Melder auslösen und kontrollieren, ob der Brandschutzplan stimmt“, erklärt Manuel Kofler. Als Brandmeldetechniker bearbeitet er Großteils eigenverantwortlich seine Aufgaben vor Ort und muss hier auch selbständig Entscheidungen zu Installation, Wartung und Störungsbehebung treffen. Nur bei größeren Wartungen oder Baustellen sind wir zu zweit im Einsatz. „Trotzdem ist der Kontakt mit den Arbeitskollegen sehr gut. Sie haben am Anfang sehr geholfen, wenn ich mich irgendwo nicht ausgekannt habe“, erzählt der gelernte Mechatroniker. Insgesamt 16 Techniker arbeiten in der Brandmeldetechnik.
Nach der Arbeit fährt Manuel Kofler ins Fitnessstudio, Trainieren ist seine größte Leidenschaft noch vor dem Motorradfahren und dem Skitourengehen. Mit Elektrotechnik hatte er diesen Sommer auch privat zu tun. Er baute sein Elternhaus um. „Ich habe die Kabel gezogen und einiges andere gemacht. Dabei habe ich dann auch Unterstützung aus der Abteilung Elektrotechnik bekommen.“
1927 wurde das Elektrotechnik-Unternehmen Fiegl+Spielberger gegründet. Es wächst rasant. Derzeit sind rund 600 Mitarbeiter dort beschäftigt.
Es gibt folgende Abteilungen: Elektrotechnik, Photovoltaik, Automatiktüren & Schranken, Alarmanlagen & Sicherheitstechnik, Audio- & Medientechnik, Brandmeldetechnik, ComSystems/Telekommunikation, Hotel-EDV-Netzwerke & KeyCards, Kassen- & Schanksysteme, E-Ladelösungen & Greentec
Die Zentrale von Fiegl+Spielberger ist in Innsbruck. Niederlassungen gibt es in Hohenems, Galtür, Ischgl, Längenfeld, Langkampfen, München, Thalgau, Klagenfurt und Traiskirchen.
Mehr auf: www.fiegl.co.at



